Stunde des Staunens

Ein magischer Abend im The Ritz-Carlton, Berlin


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Raum und Zeit haben gezittert – Physiker weisen erstmals Gravitationswellen nach

Albert Einstein hat sie vor gut 100 Jahren als Konsequenz aus seiner Allgemeinen Relativitätstheorie vorhergesagt. Heute gaben Wissenschaftler nun bekannt, dass das „Advanced Ligo“-Experiment in den USA tatsächlich Gravitationswellen nachgewiesen hat. Es ist eine Sensation und viele sagen, es sei des Nobelpreises würdig.

Einen sehr schönen Beitrag hat die Süddeutsche Zeitung dazu veröffentlicht. Und auf der Webseite des NDR gibt es einen schönen Beitrag mit Erklärvideo.

Wer selbst einmal schwarze Löcher jagen möchte, kann dies unter blackholehunter.org in einem netten Spiel.

Würde Einstein noch leben, wäre er heute ziemlich aus dem Häuschen. Stephen Hawking, der seit den 70er Jahren zu Schwarzen Löchern forscht, ist jedenfalls begeistert.

StephenHawking_Gravitationswellen_facebook

 

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Wie gewinnt man Stein – Schere – Papier?

Nie mehr den Müll rausbringen oder abwaschen müssen! Immer entscheiden dürfen, was abends unternommen wird! Wäre das nicht großartig?

Nun, dann solltest du zukünftig solche Entscheidungen per Stein – Schere – Papier treffen. Aber natürlich erst, nachdem du hier erfahren hast, wie man dieses auch als Schnick – Schnack – Schnuck oder Ching – Chang -Chong bekannte Spiel gewinnt.

Chinesische Forscher der Zhejiang Universität von Hangzhou untersuchten mit Hilfe der Spieltheorie, wie Menschen bei Schnick – Schnack – Schnuck entscheiden. (Das ausführliche Dokument findest du in englischer Sprache hier.)

Die Regeln sind simpel: Stein schleift Schere (gewinnt also), Schere schneidet Papier, Papier wickelt Stein ein. Es gibt keine Killergeste. Die Untersuchung, bei der 360 Studenten bis zu 300 Runden spielen mussten, ergab nun folgendes:

Gewinner wiederholen in der Regel ihre erfolgreiche Strategie, während Verlierer ihre Taktik bei einer Niederlage wechseln.

Was schlussfolgern wir daraus?

1. Wer in der ersten Runde das Duell verloren hat, sollte sich das siegessichere Verhalten der Gegnerin zu nutze machen und das Symbol ziehen, welches in der ersten Runde die Gegnerin geschlagen hätte. Zum Beispiel: Du hattest Papier, deine Gegnerin zeigte siegessicher die Schere. Dann wähle in der zweiten Runde den Stein und du gewinnst. (Merke: Als Verlierer der ersten Runde wähle in der nächsten das Symbol, welches in der ersten nicht vorkam.)

2. Als nächstes wähle nun das Symbol, das dein Gegenüber gerade in der zweiten Runde gespielt hat. Wenn sie nun nämlich denkt, dass du dein Gewinnsymbol auch wiederholen würdest, dann hat sie sich „geschnitten“. Deine Gegnerin würde in unserem Beispiel also mit einiger Wahrscheinlichkeit den Stein wählen, darum solltest du dich für Papier entscheiden. (Merke: Spiele das Symbol, mit dem deine Gegnerin die Runde zuvor verloren hat.)

Uff. Verstanden?

Bei einem Unentschieden kannst du dich wieder frei für ein Symbol entscheiden.

Männer neigen übrigens offenbar dazu, mit dem Stein zu eröffnen. Und statistisch gesehen wird Schere am seltensten gespielt. Wenn Du also eine relative Sicherheit willst, spielst Du Papier.

Es gibt auf der Webseite von WikiHow auch eine sehr ausführliche Anleitung zu diesem Thema. Eine weitere tolle Zusammenfassung liefert die britische Mathematikerin Hannah Fry in diesem Video (auf englisch).

Willst du es gleich einmal ausprobieren? Dann spiele doch hier eine Runde gegen den Stein-Schere-Papier-Computer der New York Times! 


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Was hilft gegen die Hitze? Tipps für Kühle, um den Sommer im Büro mehr genießen zu können

Uff.

Ja, uff.

Wir hatten in den letzten Tagen 29°C in der Wohnung. Und das war im Vergleich zur Außentemperatur noch kühl.

Damit wir überhaupt weiter an den neuen Kunststücken für die Shows ab September arbeiten konnten, waren wir für jeden Trick dankbar, den uns Familie und Freunde zum Abkühlen verrieten.

Hier unsere kleine Sammlung an Tipps, wie man die Hitzewelle ohne Klimaanlage zum Beispiel im Büro besser erträgt:

  • Nutze einen Ventilator. Die Luftbewegung lässt den Raum kühler anfühlen. Was wir noch nicht ausprobiert haben, ist eine Schüssel Eiswürfel vor den Ventilator zu stellen.
  • Trink viel Wasser – aber nicht eiskalt, sondern nur wenige Grad unter Raumtemperatur. Damit es erträglich ist (Sara mag zum Beispiel nicht gern Wasser pur), kannst du es mit Zitronenscheiben, Minzblättern oder ähnlichem aromatisieren.
  • Lass dir kaltes Wasser über die Unterarme laufen. Danach nicht abtrocknen, sondern an der Luft trocknen lassen. Das kühlt angenehm.
  • Eine Sprühflasche mit Wasser kann sehr erfrischend sein. Stell sie auf deinen Schreibtisch (oder wo auch immer du sie griffbereit halten kannst) und wenn dich die Hitze zu sehr übermannt, dann neble dich mit den feinen Wassertropfen ein.
  • Ein feuchter Lappen oder ein feuchtes Tuch im Nacken haben einen ähnlich angenehm kühlenden Effekt.
  • Schatten ist ein wahres Zauberwort. Beschatte rechtzeitig die Fenster, damit der Raum sich gar nicht erst so aufheizt. Bevor die Luft zu heiß wird, die Fenster schließen. Lieber nur morgens und abends ausgiebig stoßlüften.
  • Genieße die Mittagspause im Freien. Suche dir ein schattiges Plätzchen und gönne dir saftige Melone oder ähnlich leckere Früchte.

Es gibt natürlich noch viel mehr Tipps, wie sich die Hitze besser ertragen lässt. Fällt dir etwas ein? Dann schreib es gern als Kommentar unter diesen Artikel! 🙂


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Bonner Zauberwochen

Am 16.03.2015 wird die „Stunde des Staunens“ bei den Bonner Zauberwochen zu Gast sein.

Diese fantastische Veranstaltung existiert seit mittlerweile fünf Jahren und bietet 14 Tage lang abwechslungsreiche magische Unterhaltung für jeden Geschmack. Dieses Jahr finden die Bonner Zauberwochen in der Zeit vom 07.03.2015 bis 22.03.2015 statt.

Vielleicht ist ja ein Leser dieses Blogs am 16.03.2015 um 20 Uhr im „Anno Tubac“ in Bonn dabei? Dann unbedingt zu erkennen geben!


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Der erste Special Guest: Pit Hartling

Am Samstag, den 28.03.2015 wird Pit Hartling bei der Stunde des Staunens im The Ritz-Carlton, Berlin zu Gast sein und ich muss zugeben, dass ich mich schon sehr darauf freue, mit ihm gemeinsam aufzutreten.

Er sieht völlig harmlos aus, aber das ist bereits der erste Trick! Schon im Alter von siebzehn Jahren wurde Pit Hartling Vize-Weltmeister seines Faches. Engagements führten den Frankfurter Magier in den letzten Jahren in 33 Länder auf 5 Kontinenten, im Gepäck nicht viel mehr als Zahnbürste und Kartenspiel. Was er allerdings damit anstellt, versetzt selbst die größten Skeptiker in fassungsloses Staunen. Zu Pit Hartlings Auszeichnungen zählen der Magic and Comedy Award (St Moritz), Lecturer of the Year (Magic Castle, Hollywood), sowie der Goldene Löwe von Siegfried & Roy (Las Vegas). Und obwohl man ganz nah ist, meint man, nicht ganz dicht zu sein!

Pit Hartlings Zauberkunst ist charmant, geistreich, fingerfertig und clever – damit passt sie hervorragend zur Stunde des Staunens.

Pit Hartling

Pit Hartling kommt zur Stunde des Staunens nach Berlin

Termine, Gutscheine und Reservierungsmöglichkeiten: www.stunde-des-staunens.de


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Jahrestag

Am 03.01.1857 – also heute vor 158 Jahren – feierte der Salon Hofzinser in Wien Premiere. Ins Leben gerufen wurde dieser Salon von dem damals 50jährigen Johann Nepomuk Hofzinser gemeinsam mit seiner Frau Wilhelmine.

Hofzinser war einer der berühmtesten Zauberkünstler seiner Zeit und hat viele Kunststücke erfunden, die die Zauberei bis heute beeinflussen. Der Wert seiner Arbeit kann nicht hoch genug geschätzt werden. Man nennt ihn auch den Vater der modernen Kartenkunst.

Aufgrund der exzellenten Zauberkunst und des luxuriösen Ambientes wurde der Salon Hofzinser schnell berühmt und ließ Johann Nepomuk Hofzinser vom einfachen Finanzbeamten in die höheren Kreise Wiens aufsteigen.

Viele weitere Informationen zu Hofzinser gibt es auf Wikipedia oder noch ausführlicher bei Magic Christian. Es lohnt sich, etwas über diesen Zauberkünstler zu erfahren.


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Woher der Januar seinen Namen hat

Im alten Rom verehrte man unter anderem den Gott Janus. Er ist der Gott des Anfangs und des Endes (manche sagen auch, er sei der Gott der Zeit oder der Gott der Ein- und Ausgänge, der Tore) und hat zwei Gesichter, womit er gleichzeitig in die Zukunft und in die Vergangenheit schauen kann.

Der Name dieses Gottes ist der Ursprung des Monatsnamens Januar. Sehr passend, oder? Im Januar beginnt das neue Jahr. Man freut sich auf das, was bevorsteht und schaut aber auch zurück, was im letzten Jahr passiert ist.

Eine zeitlang nannte man den Monat Januar auch Hartung, weil er der härteste und kälteste Monat des Jahres ist. Diese Bezeichnung hat sich aber nicht durchgesetzt. Vielleicht, weil die Menschen einfach viel zu sehr an „Januar“ gewöhnt waren?

 

Urpsrung des Monatsnamens Januar inkl. Abbildung einer römischen Münze

Januar kommt von Janus – schon gewusst?