Stunde des Staunens

Ein magischer Abend im The Ritz-Carlton, Berlin


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Ouchi-Illusion

Optische Täuschungen sind wunderbare Gelegenheiten, um dem Alltag für einen kurzen Augenblick zu entfliehen und sich kindlichem Staunen hinzugeben.

Eine der bekanntesten Illusionen erweckt den Eindruck, dass sich der kreisrunde Ausschnitt dreidimensional vom Untergrund abhebt. Sie ist nach dem japanischen Künstler Hajime Ouchi benannt.

Ouchi-Illusion

Ouchi-Illusion

Wer sich das Bild anschaut, erliegt nach kurzer Zeit der Illusion, dass hier zwei verschiedene Ebenen dargestellt werden. Man glaubt sogar, der runde Ausschnitt würde sich bewegen.

Erstmals beschrieben wurde diese Illusion Ende der 1970er Jahre in Hajime Ouchis Buch: „Japanese Optical and Geometrical Art“. Dieses Buch kann man heute noch kaufen.

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Houdini Seance

Schon gewusst?

Harry Houdini, einer der bekanntesten Zauber- und Entfesselungskünstler aller Zeiten, ist am 31.10.1926 gestorben. Nun gut, das ist jetzt keine Information, die man unbedingt im Kopf haben sollte. Spannend finde ich jedoch, dass jedes Jahr seit 1927 an Houdinis Todestag eine Séance abgehalten wird, bei der man versucht, mit dem Verstorbenen Kontakt aufzunehmen.

Houdini hatte es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Scharlatane und Spiritisten zu entlarven. Er betonte, dass seine Zauberkunst nicht auf übernatürlichen Fähigkeiten, sondern auf Tricks und Kunstgriffen beruht. Und diese Aufklärung setzt er im Prinzip bis zum heutigen Tage fort.

Er verabredete mit seiner Frau einen Code, den er aus dem Jenseits während der Séance senden wollte. Wenn es einem Spiritisten gelänge, diesen Code zu empfangen, wären übersinnliche Fähigkeiten quasi bewiesen. Natürlich ging Houdini davon aus, dass es niemandem gelingen würde, denn er glaubte selbst nicht an Übersinnliches.

Nach zehn Jahren gelang es dem sog. „Geisterbeschwörer“ Arthur Ford dann aber tatsächlich. Er empfing angeblich die Worte „Rosabell, believe“ aus dem Jenseits. Dies war die verabredete Formulierung und somit eine absolute Sensation! Allerdings stellte sich bald heraus, dass er eine Affäre mit Houdinis Witwe Bess hatte.

Die Séancen werden alljährlich von US-Zauberern am Todestag Houdinis wiederholt. Sie versuchen hier eine Botschaft zu empfangen, die Houdini ursprünglich für Arthur Canon Doyle vorgesehen hatte. Houdini und der Schriftsteller Doyle waren zunächst befreundet. Als dieser aber ein begeisterter Anhänger der Spiritisten-Bewegung wurde, zerbrach die Freundschaft. Houdini wies immer darauf hin, dass er seine Zauberkunststücke ohne Esoterik oder echte magische Kräfte bewirke – was Doyle einfach nicht glauben wollte. Dieser Zwist wird nun bis über den Tod der beiden hinaus weiter ausgetragen.

Es gibt eine offizielle (englischsprachige) Webseite über die Houdini-Séance. Wer verfolgen möchte, ob es dieses Jahr zu Halloween eine Botschaft aus dem Jenseits gegeben hat, der sei auf http://theofficialhoudiniseance.com/the-2014-seance/ verwiesen.

Auf die Botschaft für Doyle warten die Zauberer bisher nämlich vergeblich.

 


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Willkommen

Dies ist das Blog von „Stunde des Staunens“. Mein Name ist Fabian Weiss und man wird – wenn alles klappt, so wie ich mir das vorstelle – ab Juni im The Ritz-Carlton Berlin meine Salonzauberei erleben dürfen. Es ist ein spannendes Projekt, worauf ich mich schon sehr freue.

In diesem Blog wird es natürlich nicht nur Informationen zur „Stunde des Staunens“ geben. Das wäre auf Dauer sicher ein wenig eintönig, oder?

Mal schauen, was mir am Wegesrand begegnet, über das ich hier berichten kann. Gründe zum Staunen gibt es jeden Tag genug.

Fabian Weiss

Zauberer Fabian Weiss